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2018











3. August 2019

Treffen hinter dem HdB



Mehr als 50 Mitglieder und Gäste der Kolpingsfamilie Jügesheim trafen sich am Samstag, den 3. August zum gemütlichen Beisammensein hinter dem Haus der Begegnung am Lagerfeuer bei Würstchen und kühlen Getränken. Mit diesem zwanglosen Treffen wurde das zweite Programmhalbjahr eingeleitet







Bericht: Jens Werner
Bilder: Gerald David



17. Juni 2019

Brunnenfest



Am Montag, den 17. Juni fand das traditionelle Brunnenfest der Kolpingsfamilie Jügesheim vor dem Haus der Begegnung statt. Für Essen und Trinken war bestens gesorgt,
die musikalische Unterhaltung übernahm Zwei Klang Rodgau, ein Spielgemeinschaft aus dem TGS Jügesheimer Blasorchester und dem Orchester TSV Dudenhofen. Die auch gesanglich überzeugen konnten Bei schönen Sommerwetter fanden viele Besucher den Weg zum Haus der Begegnung, wo die Gäste kühle Getränke und das gewohnt gute Essen in angenehmer Atmosphäre genießen konnten. Der Vorstand dankt allen Gästen für den Besuch und den Helfern für den gelungenen Ablauf. Ein besonderer Dank gilt auch Zwei Klang Rodgau für die Musikalische Unterhaltung





Bericht + Bilder: Gerald David



8. Juni 2019

Motorradwallfahrt nach Walldüren



12. Mai 2019

66. Stiftungsfest


Von links nach rechts: Herbert Massoth, Herbert Sahm (Hospizstiftung), Lothar Mark (Hospizstiftung), Manfred Babel, Heinz Gossmann, Hans Sattler, Thorsten Baader, Pfarrer Edgar Sahm, Michael Jung, Pfarrer Josef Kopatsch, Reinhold Sahm (sitzend im Vordergrund)
Das 66. Stiftungsfest der Kolpingsfamilie Jügesheim begann mit einem Festgottesdienst, zelebriert vom Präses der Kolpingsfamilie Jügesheim, Pfarrer Johann Kotschner. Anschließend fand im Haus der Begegnung die Ehrung der Jubilare statt.

Geehrt wurden

für 25 Jahre Mitgliedschaft
Michael Jung
Thorsten Baader
Manfred Babel
Marlise Babel (nicht anwesend)
Heiko Babel (nicht anwesend)
Ulrike Werner (nicht anwesend)
Günter Werner (nicht anwesend)

für 40 Jahre Mitgliedschaft
Pfarrer Josef Kopatsch

für 50 Jahre Mitgliedschaft
Hans Sattler

für 60 Jahre Mitgliedschaft
Pfarrer Edgar Sahm
Alwin Ring (nicht anwesend)

und für 65 Jahre Mitgliedschaft
Reinhold Sahm

Nach den Ehrungen folgte eine Spendenübergabe für die Hospizstiftung in Höhe von € 1.500,00 an Herbert Sahm und Lothar Mark. Die Kolpingsfamilie Jügesheim möchte damit einen Beitrag zu dem in Jügesheim entstehenden Hospiz leisten.

Bei Kaffee und Kuchen in fröhlicher Runde klang der Vormittag aus.

Bericht + Bilder: Jens Werner



11. Mai 2019

Hessischer Abend



Hessischer Abend mit den Hesselbachs im HdB

Auch 2019 gestaltete die Jügesheimer Kolpingsfamilie einen „Hessischen Abend“

Zu saftigen Kammrippchen mit Sauerkraut gab es neben selbst gekeltertem Apfelwein noch Getränke aller Art.

Im zweiten Teil des Abends wurde aus der Serie Firma Hesselbach der Film „der röhrende Hirsch“ gezeigt.
Der Film, der am 16. März 1952 erstmal gesendet wurde, erinnerte die überwiegend etwas älteren Gäste an schöne vergangene Zeiten. Stoff für zahlreiche Gespräche, die überwiegend mit den Wörtern: Waasde noch…, begannen, war reichlich vorhanden. Der kurzweilige Abend verging wie im Flug.



Bericht + Bilder: Norber Löw



14. April 2019

Frühjahrswanderung



Frühjahrswanderung der Kolpingsfamilie Jügesheim 2019 durch die Wetterau

Temperaturen um die 10 Grad, mögliche Regenschauer und kalter Wind waren für die Frühjahrswanderung der Jügesheimer Kolpinger angesagt.
Alles halb so schlimm. Mit entsprechender Kleidung wurden Temperaturen und Wind bei strahlendem Sonnenschein locker weggesteckt.
Die Wanderung durch die Wetterau ging vom Büdesheimer Bahnhof über Heldenbergen und Windecken zurück nach Büdesheim.
Die offene Landschaft der Wetterau bot den Wanderern ein weites Blickfeld.
Hervorragend war die Aussicht am „Wartbaum“ an der „Hohen Straße“.
Bis weit in Vogelsberg, Rhön, Spessart und Taunus ging der unverstellte Blick.
Die kurzweilige Wanderung mit ihrer interessanten Streckenführung wurde mit einem leckeren Abendessen im Restaurant „Hessenschmaus“ in Windecken beendet.

Bericht + Bild: Norbert Löw



8. April 2019



Zu dem vorgenannten Thema referierte der angehende Pastoralreferent Christoph Flöser im Haus der Begegnung bei den Jügesheimer Kolpingern vor 25 Gästen.

Herr Flöser gliederte seinen interessanten Vortrag in vier Teile: Vita und Infos (Lebenslauf und historisches Umfeld), biblische Aussagen (Evangelien), historische Quellen und die Synthese aus dem Vorgenannten.

Der Vorname von Pontius Pilatus ist unbekannt. "Pontius" deutet auf eine vornehme Familie und dem Ritterstand angehörig hin. "Pilatus" ist ein Ehrenname/Beiname. Es gibt verschiedene Deutungen der Wortherkunft: pilum (Speer, Speerkämpfer), pila (Pfeiler), pileus (Freiheitsmütze der Sklaven). Er war Präfekt und Angehöriger des römischen Ritterordens. Pontius Pilatus war verheiratet, seine Herkunft ist aus Mittelitalien, Geburts- und Sterbedatum sind unbekannt. Er war Präfekt von Judäa (galt als "unruhige Provinz") von 26-36, seine Residenz war in Cäsarea am Mittelmeer. Eine Inschrift in Cäsarea ist die wichtigste historische Quelle und wurde 1961 entdeckt.

Der Referent nahm sich nun Passagen zum Prozess Jesu aus dem Markus- und Johannesevangelium vor sowie deren Deutung. Hier wird ein leicht positives Bild von Pilatus gezeichnet, der Jesus nicht zum Tode verurteilen wollte, sich aber schlussendlich dem Willen des Volkes beugte und damit als schwach und nicht durchsetzungsfähig geschildert wird. Die Schuld am Tode Jesu wurde mehr dem Volk und den Priestern "zugeschoben", welche das Volk aufwiegelten.

Dem Gegenüber stellte er historische Quellen: Philo von Alexandrien und Flavius Josephus. Sie schilderten Pilatus eher als brutalen Tyrannen.

Für die Paschafest-Anmestie gibt es außerhalb der Evangelien keinerlei Quellen.

Zum Abschluss präsentierte Christoph Flöser eine Synthese. War Pontius Pilatus ein Zauderer (Evangelien) oder ein Tyrann (historische Quellen)?

Die historische Existenz von Pilatus ist gesichert. Pilatus war alles andere als "schwach". Er war nicht nur ein brachialer Herrscher, sondern auch ein guter Diplomat. Pilatus und Kajaphas waren wohl "kongeniale Partner" (auch Kajaphas war lange im Amt). Das Todesurteil gegen Jesus war wohl "kurzer Prozess" und bedenkenlos, das Bild in den Evangelien wohl "geschönt".



18.3.2019

Vogel des Jahres 2019 - Die Feldlerche



Unter dem Titel „Die Feldlerche-Vogel des Jahres 2019“ referierte Rudolf Keil von der Naturschutzgruppe der Dietzenbacher Kolpinger im HdB.
Anhand eindrucksvoller Bilder stellte Keil den kleinen Vogel mit seinem kräftigen Schnabel und der großen Hinterkralle vor. Die Lebensbedingungen haben sich für den kleinen Steppenvogel, der bereits vor 20 Jahren „Vogel des Jahres „ war, nicht positiv verändert.
So wird die Lerche, die nahezu senkrecht aufsteigt, keine Büsche oder Bäume benötigt und sich auf Weidegrünland und Feldern wohl fühlt, in Frankreich noch bejagt und verzehrt. Ca. 640.000 Lerchen kommen alleine dort jährlich ums Leben.
Der Insekten und Samen (Unkrautsamen) verzehrende Bodenbrüter hat es in den heutigen landwirtschaftlichen Flächen schwer. Ihm, der sich gerne zu Fuß am Boden bewegt, fehlen Brach und Landeflächen.
In eine Zusammenfassung stellt Keil noch den beeindruckenden Jahresbericht seiner Naturschutzgruppe für das vergangene Jahr vor.
Keil gelang es hervorragend den Interessenten/innen ein Bild von Natur zu zeigen, wie sie uns direkt um die Ecke begegnet.

Bericht + Bild: Norbert Löw



3. März 2019

7. närrisches Heringsessen

Am Rosenmontag fand im Haus der Begegnung das 7. närrische Heringsessen des KKC statt. Nach leckerem Heringssalat oder Hausmacher Wurst wurde den 150 Gästen ein buntes Programm geboten. Thorsten Baader führte gekonnt durch den Abend.
Den Auftakt machten die Giesemer Trottwa-Lersche mit einem bunten Medley ihrer besten Stimmungslieder und brachten den Saal regelrecht zum kochen. Marcel Rupp und Michael Weimer lieferten ein drolliges Zwiegespräch als Frau Nahles und ihr Spiegelbild. Einen phantastischen Solotanz von Pia Held erlebten die Gäste als Nächstes. Die „Kehlewetzer” des AGV-Sängerkranz (Mixed Voices) begaben sich auf eine magische Reise und auf die Suche nach der Geheimzutat von Frau Nöths Hähnchen. Ein im wahrsten Sinne des Wortes zauberhaftes Vergnügen! Der Büttenvortrag von Eberhard Wernig vom Kolpingelfer Offenbach alias "Die Heulsuse" sorgte für viele Lacher. Anschließend begeisterte der Elferchor der JSK mit seinem originellen Repertoire. Zum Abschluss folgte eine tolle Büttenrede von Thorsten Baader. Alle Teilnehmer erhielten den Hausorden und wurden mit viel Applaus verabschiedet. Der gelungene Abend war damit noch lange nicht zu Ende.
Der Vorstand dankt allen Gästen des KKC und den Programmgestaltern vor, auf und hinter der Bühne.
Ein besonderer Dank gilt der Küchen- und Thekenmannschaft sowie den Kellnerinnen und Kellnern für die großartige Bewirtung und Verköstigung und Günter Beetz für die Technik.


Die Giesemer Trottwa-Lersche



Marcel Rupp und Michael Weimer als Nahles und ihr Spiegelbild

Kolpingsschwester Pia Held

Kehlewetzer

Eberhard Wernig als "Die Heulsuse"

Elferchor

Bericht + Bilder: Jens Werner



25. Februar 2019

Mitgliederversammlung



Am 18. Februar 2019 fand im Haus der Begegnung die jährliche Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Jügesheim statt. Zu der Veranstaltung kamen 30 Mitglieder.
Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Herbert Massoth wurde nach einem besinnlichen Wort vom Präses der Kolpingsfamilie, Pfarrer Johann Kotschner, für die verstorbenen Mitglieder der Kolpingsfamilie zum Gedenken ein „Vater unser“ gebetet.
Der Vorsitzende Herbert Massoth berichtete über Zahlen, Statistiken und Veranstaltungen aus dem vergangenen Jahr. Der Mitgliederstand zum 31.12.2018 betrug 219 Mitglieder.
Davon sind von 0-30 Jahre 18 Mitglieder,
von 31-59 Jahre 74 Mitglieder und
von 60-100 Jahre 127 Mitglieder.

Der stellvertretende Vorsitzende, Norbert Löw, hob hervor, das Herbert Massoth seit nunmehr 25 Jahren Vorsitzender der Jügesheimer Kolpinger ist und dankte für die geleistete Arbeit und die hervorragende Zusammenarbeit im Vorstand.
Die Rechnerin, Ingrid Scheler-Winter, berichtete zur finanziellen Lage. Sie erzählte den Zuhörern u. a., dass die Kolpingsfamilie Jügesheim von der Stadt Rodgau 2015 eine Basisförderung von € 603,20 erhalten hat.
Anschließend trugen die Revisoren Ihren Bericht zur Rechnungs- bzw. Kassenprüfung vor. Sie bestätigten eine hervorragende, ordnungsgemäße Kassenführung und schlugen eine Entlastung der Rechnerin und des Vorstands vor. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen.

Alois Sahm brachte die Zustände um die Container der Kleidersammlung, speziell am Waldfriedhof, zur Sprache. Herbert Massoth bittet um eine kurze Notiz für die Presse, um an die Rodgauer Bevölkerung zu appellieren, damit es rund um die Kleidercontainer wieder ordentlich aussieht. Ingrid Scheler-Winter erinnerte die Mitglieder daran, ihr Änderungen der Bankverbindung rechtzeitig vor dem Einzug der Mitgliedsbeiträge mitzuteilen. Herbert Massoth berichtete abschließend über folgende Themen:
7. Närrisches Heringsessen: Bitte rechtzeitig (bis zum 25.02.2019) anmelden.
Die Handy-Aktion läuft weiter.
Fahrt zum Bonifatius-Musical in Fulda: Werbung in der Presse.
Die Hospizstiftung erhält eine Spende der Kolpingsfamilie Jügesheim in Höhe von € 1.500,00.
Die Übergabe erfolgt im Rahmen des diesjährigen Stiftungsfestes.
Herbert Massoth dankte Jens Werner und Norbert Löw für die Pressearbeit, Gerald David für die Pflege der Website und Annette Massoth für die Gestaltung des Schaukastens an der Kirche.
Die Getränke waren traditionell frei, die Veranstaltung endete gegen 21:10 Uhr.





Bericht + Bilder: Jens Werner



28. Januar 2018

Jahresrückblick 2018



Am 28. Januar präsentierte Alois Sahm im Jügesheimer Haus der Begegnung rund 30 Gästen einen Jahresrückblick in Bildern.
Zu den Bildern wurde vom Referenten und auch vom Publikum teilweise sehr humoristische Kommentare geliefert. Bei manchen Aktionen, wie z.B. den Wallfahrten, Wanderungen und Hüttenfahrten übernahmen Teilnehmer die Erläuterungen und steuerten auch einige Anekdoten bei. Alois Sahm erhielt im Anschluss vom 1. Vorsitzenden Herbert Massoth als Dankeschön ein kleines Präsent.



Bericht + Bilder: Jens Werner



14. Januar 2019

Stern von Bethlehem



Am 14.1 hielt Kolping Bruder Alois Sahm ein Vortrag zum Stern von Bethlehem. Sein Vortrag begann er mit Matthäus 2, 1-11.
Dieser Bibelstelle kann entnommen werden, das es sich um Weise oder Magier gehandelt hat und nicht um Könige, wie heute angenommen wird. Weiterhin, das diese aus Babylon gekommen sein müssten. Damals eine Hochburg der Astronomie. Dort konnte bereits in den Jahrhunderten vor Christi Geburt der Verlauf von Sternen, Planeten, Sonnenfinsternissen und Kometen berechnet werden. Auch das es drei Weise gewesen sein sollen, ist willkürlich und wurde aus den drei Geschenken abgeleitet, die der kleine Jesus bekommen hat. Nun stellt sich die Frage, ob die Himmelserscheinung eine Legende ist oder wenn sie es gegeben hat, was es gewesen sein könnte. Dazu müsste man aber erst einmal wissen, wann ungefähr Jesus geboren wurde. Dies wäre ein eigener Vortrag. Hier teilte Alois nur das Ergebnis mit, dass heute angenommen wird, das Jesus um 7 vor Christus geboren wurde. Vermutlich im 1. Quartal.
Mit diesen Angaben kann nun astronomisch geschaut, welche besonderen Ereignisse sich 7 vor Christus ereignet haben, die Sternengelehrte annehmen ließ, das ein König in Judäa geboren wurde.
Als erste Theorie nannte der Referent einen Komet. Hier nannte Alois verschiedene Kometen, wie der Halleysche Komet, der flog aber 12 vor Christus an der Erde vorbei. Auch andere mögliche Kometen flogen entweder deutlich früher oder später an der Erde vorbei. Weiterhin galten Kometen bis in die Neuzeit hinein als Bringer von Unglück, Krieg und Krankheiten. Weiterhin wäre diese Himmelserscheinung auch für die Jüdischen Gelehrten sichtbar gewesen und diese hätten Herodes darüber informieren können.
Die Zweite Theorie wäre eine Supernova, das letzte Aufleuchten einer Sonne bevor, bevor diese in sich zusammen fällt. Dabei schleudert die ausgebrannte Sonne einen Großteil Ihrer Hülle ins Weltall. Diese Hülle enthält viele Bausteine des Lebens, wie Kohlen-, Wasser- und Sauerstoff. Hier zeigte Alois interessante Simulationen von verschiedenen Supernovae, die Geschichtlich beschrieben sind. Mit heutigen Mitteln kann man die weg gesprengten Hüllen ermitteln und zu ihrem Ursprungsort zurück verfolgen und berechnen wann diese Novae stattgefunden haben. Auch hier lässt sich keine Nova zu dem angegeben Zeitraum ermitteln. Zusätzlich hätten auch die Jüdischen Gelehrten diese Ereignisse gesehen und deuten können.
Somit bleibt nur noch eine Möglichkeit laut Alois übrig: Eine besondere Sternenkonstellation. Hier verdeutlichte er uns zuerst, wie weit die unterschiedlichen Planeten von der Sonne weg sind. So braucht das Licht der Sonne zu Erde fast 9 Minuten.
Das Licht von der der Erde aus nächsten gelegenen Sterne, Alpha Centauri über 4 Lichtjahre und Sirius 8,6 Lichtjahre entfernt. Also das Licht das wir am Himmel von den beiden Sternen sehen ist über 4 bzw. 8 Jahr alt.
Wir erfuhren weiter, was Fixsterne sind, das sind Sterne die scheinbar still am Nachthimmel stehen und Wandelsterne, die über die Himmel wandern (dazu zählen, Sonne, Mond, die Planeten, Asteroiden und Kometen). Die uns am nächsten gelegenen Sterne, Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn, waren schon den Astronomen in der Antike bekannt. Diese bewegen sich fast kreisförmig um die Sonne und fast auch auf gleicher Ebene.
Auch hierzu bekamen wir eine faszinierende Simulation dargeboten.
Alois erklärte nun die möglichen Himmelserscheinungen, die für die babylonischen Astronomen so herausragend waren, das diese annahmen, das in Judäa ein neuer König geboren wurde und was die Jüdischen Gelehrten nicht erkannten.
Zum einen wären da die Konjunktion: Zwei Planeten stehen dicht beisammen.
Die Opposition: Sonne, Erde und Planet stehen auf eine Linie, mit dem Untergang des Planeten geht die Sonne auf und umgekehrt. Der Planet leuchtet besonderst hell am Nachthimmel.
Und als Dritte: Eine Schleife. Üblicherweise ziehen die Planeten am Nachthimmel von links nach rechts. Doch ab und zu scheint es so, als ob ein Planet stehen bleiben würde, die Flugrichtung von links nach rechts wechselt und wieder stehen bleibt und dann wieder die normale Flugrichtung aufnimmt. Die Astronomen in der Antike konnten dies zwar berechnen, aber nicht erklären. Dies musste durch göttliche Handlung erfolgt sein. Erst mit dem Wandel von einem ptolemäischen Systems (die Erde wird von Sonne und den Planeten umkreist) zu einem Heliozentrischen Sonnensystem (die Sonne steht im Zentrum) konnte dies erklärt werden. Diese Änderung kam ende des 17. Jahrhunderts durch Johannes Keppler auf.
Zu dieser Erscheinung kommt es, da die Erde als innerer schneller als ein äußerer Planet um die Sonne kreist, bei festen Hintergrund, zu diesem Eindruck. Auch zu diesen Punkten zeigte Alois interessante Simulationen.

Laut aktuellen Wissenstand, laut Kolpingbruder Alois, wird angenommen, dass die große Konjunktion von Jupiter und Saturn im Sternzeichen der Fische, im Jahr 7 vor Christus, der Stern von Bethlehem gewesen sein könnte. Dies ist eine sehr selten vorkommende Planetenkonstellation, nur alle 854 Jahre, die große Konjunktion, in einem beliebigen Sternzeichen finde grob alle 20 Jahre statt.
Dabei kommt es zu drei Begegnungen dieser Planeten am Nachthimmel. Es sieht dabei so aus, als ob Jupiter den Saturn umtanzt. In der Antike wurde Jupiter als Hauptgott betrachtet. Das Zusammentreffen mit Saturn wurde allgemein als Ankündigung eines besonderen Ereignisses angesehen, wie z.B. die Geburt eines Königs.
Bei den Babylonischen Weisen wurde der Saturn mit dem jüdischen Volk gleich gesetzt und Jupiter mit Ihrem Hauptgott Marduk. Da sich die große Konjunktion im Zeichen der Fische, also im Westen ereignet, wurde dies als wichtiges Ereignis in Palästina gedeutet. Diese Konstellation war über mehrere Monate sichtbar, so das dies als "Stern" den Weisen den Weg nach Jerusalem wies. In Jerusalem fragten sie nach dem neuen Herrscher um ihn zu huldigen und wurden dann durch Herodes, der Tora Gelehrte fragte, auf Bethlehem hingewiesen. Herodes schickte deshalb die Weisen auf die Straße nach Bethlehem. Diese müssten dann bei Sonnenuntergang aufgebrochen sein. Unterwegs mit dem einbrechen der Nacht ist es zu einen Lichtereignis gekommen, der sich Zodiaklicht nennt. Hier werden Partikel in der Luft durch Reflektion von der bereits untergegangen Sonne angeleuchtet und erzeugen einen Lichtkegel. Dies ist allerdings heute kaum noch zu sehen, da dies durch die Lichter der Städte überstrahlt wird.
Dieser Lichtkegel könnte den Weisen dann den Weg nach Bethlehem gewiesen haben. Da der mit fortschreiten der Nacht immer kleiner wird, könnte er am Ende nur noch ein Haus angeleuchtet haben. Wenn die Weisen am 12. November im Jahr 7 vor Christus von Jerusalem Richtung Bethlehem aufgebrochen sind, wies Ihnen dann die Große Konjuktion und der Lichtkegel der Weg. Als Sie dort angekommen waren, war vermutlich Jesus bereits ein Jahr alt, lag also nicht mehr in der Krippe.

Nach diesen 1,5 Stunden ging Alois noch auf Fragen der Zuhörer ein. Damit endete dann ein sehr informativer Abend.





Bericht + Bilder: Gerald David



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